Sprungmarken

Sie sind hier

Bürger-Weblog - Archiv vom 09.09.05

Zum Seitenanfang

Freitag, 09.09.2005

Bild von Christian Meyer, Rechte: WDR

Wer gibt mir die Antwort auf meine Fragen?

Laut Umfragen sind sich ca. 30 Prozent aller Wahlberechtigten in ihrer Stimmabgabe noch nicht sicher. Eine Hilfe kann da sicher der WWW: Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung sein.

Viel interessanter ist aber das Angebot WWW: http://www.kandidatenwatch.de/ vom Verein Mehr Demokratie e.V., wo man die Kandidaten direkt befragen kann und mehr Information über die Personen erhalten kann.

Diese Seite bietet im Gegensatz zu vielen Analyseangeboten die Möglichkeit, dass man seine Vertreter besser kennenlernen kann. Wünschenswert wäre, dass dieses Angebot auch nach der Wahl erhalten bleibt, um mit den gewählten Abgeordneten in Kontakt bleiben und ihnen die Probleme des kleinen Mannes immer wieder vor Augen führen zu können. Dieser Kontakt außerhalb von Lobbies ist wichtig, damit Abgeordnete Entscheidungen treffen können, die den Menschen auch gut tun und die die Menschen verstehen.

Weitere Verweise zu Wer gibt mir die Antwort auf meine Fragen?

Kommentare zum Eintrag Wer gibt mir die Antwort auf meine Fragen?

Stimmt!
Kandidatenwatch ist eindeutig ergiebiger als der Wahl-o-Mat! Bei dem kommt bei mir ständig rot oder grün raus, obwohl ich Union wählen werde. Das zeigt, wie fehlerhaft das Dings ist und / oder wie weit sich RotGrün von seinen Idealen entfernt hat.

Mag am 10.09.05 11:50

Vielen Dank für den Tipp mit dem Kandidatenwatch. Ich wünsche mir und hoffe, dass diese Website (oder http://www.abgeordnetenwatch.de ausgeweitet auf das Bundesgebiet)
auch nach der Wahl weitergeführt wird. So wäre ein "direkter" Kontakt der "Direkt"-Kandidaten weiterhin möglich - sofern noch mehr Ex-Kandidaten und mittlerweile Abgeordnete auch teilnehmen würden.

Frank am 14.09.05 19:41

Zum Anfang dieses Eintrags

Zum Seitenanfang

Zum Seitenanfang

Bild von Christian Meyer, Rechte: WDR

Wahlgleichheit sicherstellen

Durch den Tod einer Kandidatin im Dresdner Wahlkreis 160 muss dort später gewählt werden. Jetzt streiten sich die Gelehrten des Landes, ob das überhaupt gerecht ist, und ob eine solche Nachwahl das Wahlergebnis verfälschen kann.

Sicher können viele gerade bei knappen Ergebnissen strategisch wählen und so die eine oder andere Partei um die Kanzlermehrheit bringen. Wie so oft in unserem Land wird aber immer nur ein starrer Weg gegangen, ohne über Alternativen nachzudenken.

Das Ergebnis der Mehrheit hängt maßgeblich von der Zweitstimme ab. Warum kann man dann nicht den Sonderweg gehen, und die Dresdner am 18. September nur die Zweistimme abgeben lassen? Die Wahl der Erststimme kann ja dann nach Ermittlung eines neuen Kandidaten und der vorgegebenen Frist nachgeholt werden. Damit wäre die Gleichheit der Wahl gesichert und der Bunderswahlleiter hätte die Möglichkeit ein endgültiges Ergebnis für die Zweitstimmen zu verkünden. Mit dem Ergebnis der Erststimmen könnte dann maximal noch ein Überhangmandat oder einen Nachrücker auf der Liste hinzukommen.

ARD: Mehr zur Wahl am 2. Oktober bei wahl.tagesschau.de

Weitere Verweise zu Wahlgleichheit sicherstellen

Kommentare zum Eintrag Wahlgleichheit sicherstellen

"...Warum kann man dann nicht den Sonderweg gehen, und die Dresdner am 18. September nur die Zweistimme abgeben lassen? ..." berechtigte und kluge Frage! Antwort: "weil Rot-Grün das nicht will!" Diese beiden reichsten Parteien Deutschlands werden nach dem 18. 9. alle manpower und alles money in Dresden I stecken, damit sie so doch noch wieder in letzter Minute die Wähler zu verar---- im Stande sind. :(

Mag am 10.09.05 11:53

@Mag
Frage zum Hintergrund: Liegt das im Verantwortungsbereich von Rot/Grün? Oder im Verantwortungsbereich von Bundeswahlleiter Johann Halen?

Frank am 11.09.05 17:03

Zum Anfang dieses Eintrags

Zum Seitenanfang

Zum Seitenanfang

Bild von Frank Hamm, Rechte: WDR

Das bessere Duell: Wahlarena

Gestern Abend gab es wieder ein TV-Duell: "Wahlarena". Dieses Mal in NDR und WDR, moderiert von Jörg Schönenborn und Andreas Cichowicz. Wahlarena? Kannte ich nicht. Nein, Schröder war entgegen den Untertiteln in der Fernsehzeitschrift nicht dabei. Genaugenommen war es eine Fragestunde mit 90 Minuten, aber für mich war es das Duell

Bürger gegen Merkel

Die Bürger entsprachen laut dem Moderator einem repräsentativen Schnitt. Da waren sie schon wieder, die Blog: Repräsentativen. Sympathische übrigens.

[mehr]

Weitere Verweise zu Das bessere Duell: Wahlarena

Kommentare zum Eintrag Das bessere Duell: Wahlarena

"...Von einem Bürger wird sie dann zurechtgewiesen, dass er nicht hören will, was andere wollen, sondern was sie will. ..." man muss dazusagen, dass dieser "Bürger" ein (bezahlter?) Aktivist von RotGrün war! :( Es ist aber folgendes zutreffend: "Merkel war gut, meistens gab sie konkrete Antworten, auch unter Beschuss." A la bonheur!

Mag am 10.09.05 11:55

@Mag
Ich freue mich über einen aktiven Bürger, egal von welcher Koalition/Partei. Die Antwort auf die Frage, ob und von wem der Bürger bezahlt wurde, kenne ich allerdings nicht.

Frank am 11.09.05 15:31

Zum Anfang dieses Eintrags

Zum Seitenanfang

Permanente URL dieser Seite: http://www.buergerblog.de/archives/2005/09/09/index.html