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Bürger-Weblog - Lupita Gómez

Freitag, 02.09.2005

Bild von Lupita Gómez, Rechte: WDR

Lupita Gómez

Früher in der Weltstadt mit Herz, heute in der Hauptstadt mit Schnauze mit Kind und Katze wohnhaft - allerdings nicht unter meinem Blogkünstlernamen "Lupita". Im realen Leben geht mein Alter ego mit Leidenschaft der Veröffentlichung des deutschen Filmkunsterbes nach. Kommunikation ist folglich mein Geschäft. Zur Blogger-Gemeinde bin ich im Prinzip wie die Jungfrau zum Kinde gekommen.

Die anstehende Bundestagswahl - eine Schicksalswahl? Nicht nur Politiker wiederholen das beständig. Es ist tatsächlich ein Thema, das die Menschen bewegt, ob sie nun Politik verdrossen sind, sehnsüchtig auf den Wechsel warten oder darauf hoffen, dass die aktuellen Machtverhältnisse bestehen bleiben.

Was mich interessiert, sind die Gedanken, Ideen und Meinungen von Menschen, keine Parolen. Auf die Straße gehen, nicht um zu demonstrieren, sondern um ins Gespräch zu kommen über Themen, die zum Teil in den Medien nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten. Nachgefragt und genau hingeschaut.

Wir haben die Wahl 2005!

Weitere Verweise zu Lupita Gómez

Kommentare zum Eintrag Lupita Gómez

"...ins Gespräch zu kommen über Themen, die zum Teil in den Medien nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten. ..." welche Themen sind das denn deiner Meinung nach? Meines Erachtens: Jugendarbeit gegen Extremismus aller Art und gegen sexuelle Gewalt bspw. (kommt als Thema fast gar nicht zum Zuge, solche Jugendlichen kaum zu Wort).

Mag am 06.09.05 17:28

Sehr geehrte Frau Goméz, liebe Lupita!
Vielen Dank für Deine Mühe, täglich die altbekannten Polit-Schlafmützen in ihrem Habitat, dem Fernseh, zu beobachten. Mir fehlt selbst die Dickfelligkeit dazu. Daher lese ich nur noch die Zeitung. Heute hat der Stiegler Ludwig aus der Oberpflaz eine schöne Strecke in der SZ bekommen. Das wichtigste, was er meiner Meinung nach gesagt hat ist: Wenn die Union siegt, würden die Arbeitnehmerrechte auf den Stand vor 1918 zurückfallen. Er hat Recht damit. Was aber treibt die größte politische Kraft dazu, die eigenen Wähler, die ja in der Mehrheit auch Angestellte und Arbeiter sind, so zu enteignen? Es ist die Abscheu vor einem mündigen, selbstbestimmten Volk, dessen größte Errungenschaft eine strukturelle Solidarität ist. Warum haben sie diese Abscheu? Weil sie ein Haufen obrigkeitshöriger Halunken sind, die die Demokratie immer noch so fürchten, wie die preußischen Junker.
So, soviel dazu aus der Weltstadt mit Herz. Ich wünsche Dir alle Gute. Beste Grüße an Frl. Sch. und Cilly.
Dein Sep Meier

Sep Meier am 07.09.05 15:36

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