Was hatten wir erwartet nach einem Wahlkampf mit Parteien, die mehr
verunsicherten als versicherten. Ein Spiel mit der Angst der Wähler. Mit Parteien, die sich gegenseitig verbal verhackstückten. Ein Bundeskanzler, der Neuwahlen mit einem Misstrauensvotum inszenierte, um sich anschließend selbstverständlich zur Wahl zu stellen. Ein Bundeskanzler, der am Wahlabend das Wahlergebnis selbstsicher
interpretiert und verkündet, ich bin der neue und alte Bundeskanzler.
Die Wähler haben gewählt. Ein zerrissenes, aufgewühltes, verunsichertes Volk hat gewählt. Was kann man da erwarten. Das Wahlergebnis ist nicht ganz so unerwartet, wie es jetzt dargestellt wird. Alle Parteien (anteilig nach dem Wahlergebnis), die nun im Bundestag vertreten sind, sollten nach der Wahl im Bundestag eine interne Wahl durchführen, um den Bundeskanzler zu wählen. Die "Clübchenbildung", die mehr gegeneinander als miteinander und erst recht nicht für Deutschland agieren, ist nicht mein Verständnis von Demokratie und nicht im Sinne der Steuerzahler, die diesen "Zirkus" finanzieren. Wenn in Berlin und anderswo die Wähler mehr wert sind als ein Kreuzchen am Wahltage, dann sollte überlegt werden, was in Zukunft besser gemacht werden könnte.
Frans W. Zeulen am 18.09.05 22:31
Frank Hamm am 19.09.05 07:44
Mag am 19.09.05 16:13
Uwe Richert am 20.09.05 07:11
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